Leistungen

Hals

  • Behandlung und Therapie von Stimm- und Sprachproblemen

    • Phytotherapie/Naturheilverfahren
    • medikamentöse Therapie nach neusten Erkenntnissen
    • Lokaltherapie in der Praxis

  • Stimmbanddiagnostik
  • Stimmbandkontrolle vor und nach Schilddrüsenoperationen
  • Endoskopie von Rachen und Kehlkopf
  • Abklärung von Tumorerkrankungen im HNO Gebiet
  • Lymphknotendiagnostik mit modernsten Ultraschallgeräten
  • Tumornachsorge nach Operationen im Kopf-/Halsgebiet inkl. Stimmprothesenwechsel
  • Operative Behandlung von Kehlkopferkrankungen in Vollnarkose siehe Operationen

Nase

  • Behandlung von OSAS

    (obstruktives Schlafapnoesyndrom) in Zusammenarbeit mit Lungenfachärzten

  • Behandlung von akuten und chronischen Entzündungen

    mit Phytotherapie (pflanzliche Arzneimittel) und anderen Naturheilverfahren
    medikamentöse Therapie nach neusten Leitlinien und Erkenntnissen

  • Untersuchung der Nase mit Endoskopen (Fotodokumentation)
  • Diagnostik der Nasennebenhöhlen mit modernsten Ultraschallgeräten oder Röntgen
  • Luftstrommessung (Rhinomanometrie)
  • Schnarchdiagnostik (Polypraphie, Schlafscreening)
  • Allergiediagnostik siehe Allergie
  • Operationen an innerer und äußerer Nase, Nasennebenhöhlen und Nasenmuscheln siehe Operationen, Nasenreflextherapie, moderne Röntgendiagnostik mittels DVT.

Ohr

  • Diagnostik

    • Hörtest
    • Sprachhörtest
    • Tinnitusdiagnostik
    • Druckmessung (Tympanogramm)
    • Hörgerättestung im freien Schallfeld
    • Otoakustische Emmisionen (Testung der äußeren Haarzellen im Innenohr)

  • Schwindelabklärung

    • Umfassende Anamnese
    • Abklärung von Lagerungsschwindel
    • Kalorische Prüfung des Gleichgewichtsapparates

  • Ohrmikroskopie
  • Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen
  • Beratung und Versorgung mit Hörgeräten (Kooperationen mit regionalen Hörgeräteakustikern)
  • Tauchuntersuchungen, Ohroperationen in Kooperation mit unseren Kollegen aus der HNO-med.Nord siehe Operationen

Kinder und Jugend

  • Stimm- und Sprechstörungen

    Stimmstörungen werden auch Dysphonien genannt und werden aufgrund ihrer möglichen Ursachen in organische und funktionelle Stimmstörungen eingeteilt.

    Organische Ursachen:
    • angeborene Kehlkopf- und Stimmlippenfehlbildungen
    • Kehlkopfkrebs
    • Lähmungen
    • Ödeme (Wassereinlagerungen)
    • Polypen (Verwachsungen)
    • Stimmlippenzysten
    • Veränderungen durch Unfälle oder Operationen
    • Vernarbungen

    Hier sind meistens starke Heiserkeit oder sogar der gänzliche Verlust der Stimme die Folge.

    Funktionelle Ursachen:
    • Belastungsdysphonien
    • hormonelle Einflüsse
    • hyper- und hypofunktionelle Dysphonien
    • Rhinophonie (nasale Stimme)
    • psychogene Stimmstörungen (psychische Probleme)

    Hier besteht keine organische Veränderung, dennoch kommt es zu einer Störung der Funktion der Stimmlippen. Sprachentwicklungsstörungen treten oft bei Kindern auf, beispielsweise durch eine chronische Mittelohrentzündung mit eingeschränkter Hörfähigkeit.

  • Hörprüfungen

    Bei den Kinderhörprüfungen (=Pädaudiologie) wird durch verschiedene altersangemessene Messmethoden die Hörfähigkeit des Kindes gemessen. Zwar ist das äußere Hörorgan bei der Geburt bereits ausgereift, jedoch geschieht die Reifung des zentralen auditorischen Systems erst in den ersten Lebensjahren nach der Geburt.

    Methoden der Pädaudiologie sind:

    • Neugeborenen-Hörscreening
    • Otoakustische Emissionen der Hörsinneszellen (OAE)
    • BERA (engl. für Hirnstammaudiometrie)
    • Tubenfunktionsprüfungen durch Tympanometrie

Allergologie

  • Pricktest

    Der Pricktest, auch als Einstichtest bezeichnet, kann eine sogenannte Typ-I-Allergie wie beispielsweise Pollen- oder Tierhaarallergie nachweisen. Hierbei wird der spezielle Allergenextrakt auf die Haut getropft und dann mit einer kleinen Lanzette leicht angestochen, so dass die Substanz in die obere Hautschicht gelangt. Sofern eine Allergie tatsächlich vorliegt, ist mit einer Reaktion nach ca. 20 min zu rechnen. Zur Kontrolle werden immer zwei Leertestungen mit durchgeführt: eine Positivkontrolle mit Histamin (körpereigener Botenstoff) und eine wirkstofffreie Negativkontrolle. Beurteilt werden anschließend die Rötung der Haut sowie die Quaddelgröße.

  • IGE

    Das Immunglobulin E ist ein Antikörper (Abwehrstoff des Körpers), der v.a. Parasiten abwehren soll. Er ist auch verantwortlich für die Entstehung von Allergien, indem er sich an ein Allergen (Allergie auslösender Stoff) bindet, welcher die Zelle dazu veranlasst, Histamine auszuschütten, was letztendlich die Allergie auslöst. Bereits eine geringe Konzentration im Blut ist ausreichend, um diese Reaktion in Gang zu setzen.

  • RAST (Radio-Allergie-Sorbens-Test)

    Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine Messmethode für allergenspezifisches IgE. Diese zählt zu den sogenannten In-vitro-Testverfahren und erlaubt eine Aussage über die Sensibilisierungen (=Überempfindlichkeiten) eines Allergikers. Die Antikörper sind hier radioaktiv markiert und können so nachgewiesen werden.

  • CAP-Klasse

    Die CAP-Klasse ist eine Klassifizierung der allergenspezifischen IgE-Konzentration im Blut von den Klassen 0-6, wobei die niedrigste Klasse die niedrigste Konzentration darstellt.

    Die Funktionsweise der Bestimmung dieser Klassen ist nicht ganz einfach:

    Ein auf schwammartige Scheiben (CAP) gebundenes Allergen (als isoliertes Protein) wird zunächst zusammen mit den Serum inkubiert (d.h. „bebrühtet“). Mittels eines enzymmarkierten Antikörpers kann dann das an das Allergen gebundene IgE nachgewiesen werden und so einer CAP-Klasse zugeordnet werden.

  • Nasale Provokation (NPT)

    Bei der NPT wird die Reaktion der Nasenschleimhaut auf einen inhalierbaren Stoff aus der Umwelt unter kontrollierten Bedingungen reproduziert. Dabei wird das vermutete Allergen auf die Nasenschleimhaut gebracht und die resultierende Körperreaktion sorgfältig und zeitnah dokumentiert.

    Wichtige Anhaltspunkte der anschließenden Beurteilung sind:

    • Fernsymptome
    • Niesreiz
    • Sekretion
    • Veränderung der nasalen Luftdurchgängigkeit

  • Allgemeine medikamentöse Therapie

    Trotz aller Bemühungen kann es Situationen geben, die im Falle einer Allergie eine medikamentöse Therapie notwendig machen: z.B. dann, wenn das Allergen nicht gemieden werden kann und der Körper diesem ausgeliefert ist (z.B. bei Heuschnupfen oder Insektenstichen). Bei der Typ-I-Allergie kommt es zur Freisetzung von Histamin und andere allergiebeteiligte Substanzen werden aus den Mastzellen, einer bestimmten Art von menschlichen Abwehrzellen, gebildet.

    Hier lassen sich vor allem 3 Medikamentenarten mit unterschiedlicher Wirkung nennen:

    1. Antihistaminika (werden auch H1-Blocker genannt) blockieren im Körper die Histaminrezeptoren.

    2. Mastzellen-Stabilisatoren stabilisieren die Zellwand der Mastzellen und verhindern damit die Freisetzung von Histamin, lokale Anwendung an Augen und Nasenschleimhaut.

    3. Kortison hemmt die durch die allergische Reaktion ausgelösten Entzündungsvorgänge. Zu beachten ist hierbei, dass alle Medikamente die allergischen Symptome nur unterdrücken und damit keine Heilung bewirken können.

Schlafmedizin

  • Apnoescreening

    Bei dem Apnoescreening handelt es sich um eine ambulante Untersuchungsmethode, die bei dem Verdacht auf das Schlafapnoe-Syndrom, eine schlafbezogene Atmungsstörung, zum Tragen kommt. Hierbei kommt es, durch eine zunehmende Erschlaffung der Rachenmuskulatur während des Schlafes, zu einer totalen Verlegung der oberen Luftwege und damit zu unterschiedlich langen Atempausen mit weitreichenden gesundheitlichen Konsequenzen.

    Bei dem Apnoescreening wird dem Patienten ein tragbares Gerät mit mehreren Messfühlern umgelegt. Am Tag des Anbringens muss der Patient lediglich zum vereinbarten Zeitpunkt zu Bett gehen.

    Folgende Daten werden nun durch das Gerät während des Schlafes erfasst:

    • Atemfrequenz und evtl. auftretende Atempausen: Registrierung der nasalen Atemströmung durch eine Nasensonde mit einem Messfühler (Thermistator).

    • Herzfrequenz und Sauerstoffgehalt des Blutes: Messung durch eine Klemme am Finger.

    • Körperlage während des Schlafes: Messung durch einen locker sitzenden Gürtel mit einem integrierten Messgerät.

    • Häufigkeit und Intensität der Schnarchgeräusche: Befestigung eines kleinen Mikrophons mit einem Klebestreifen in der Nähe des Kehlkopfes.

    Die erfassten Daten werden im Anschluss analysiert und ausgewertet. Sollte sich dadurch der Verdacht auf das Schlafapnoe-Syndrom erhärten, erfolgen weitere diagnostische und therapeutische Maßnahmen unter stationären Bedingungen in einem Schlaflabor.

  • Radiofrequenztherapie der Nasenmuscheln

    Dies ist ein minimal invasives, ambulantes Verfahren, welches bei Behinderung der Atmung durch die Nasenmuscheln angewendet wird.

    Durch gezielte Punktionen des Nasenmuschelgewebes mit einem speziellen Applikator werden Teile des Gewebes koaguliert, so dass sich nach 2-3 Anwendungen Vernarbungen bilden und die Nasenmuscheln schrumpfen.

    Dabei kommt es zu keiner Schleimhautschädigung, denn das Radiofrequenzgerät gibt ein Signal, sobald eine ausreichende Behandlung erfolgt ist. Oft kann durch dieses Verfahren eine risikoreichere und aufwändige OP vermieden werden.

  • Schlaflaboruntersuchung in der HNO-med.Nord, Rendsburg. Behandlung von Schnarchen.

Stimm- & Sprachstörungen

  • Stimmstörungen

    Stimmstörungen werden auch Dysphonien genannt und werden aufgrund ihrer möglichen Ursachen in organische und funktionelle Stimmstörungen eingeteilt.

    Organische Ursachen:
    • angeborene Kehlkopf- und Stimmlippenfehlbildungen
    • Kehlkopfkrebs
    • Lähmungen
    • Ödeme (Wassereinlagerungen)
    • Polypen (Verwachsungen)
    • Stimmlippenzysten
    • Veränderungen durch Unfälle oder Operationen
    • Vernarbungen

    Hier sind meistens starke Heiserkeit oder sogar der gänzliche Verlust der Stimme die Folge.

    Funktionelle Ursachen:
    • Belastungsdysphonien
    • hormonelle Einflüsse
    • hyper- und hypofunktionelle Dysphonien
    • Rhinophonie (nasale Stimme)
    • psychogene Stimmstörungen (psychische Probleme)

    Hier besteht keine organische Veränderung, dennoch kommt es zu einer Störung der Funktion der Stimmlippen.

    Sprachstörungen

    Sprachentwicklungsstörungen treten oft bei Kindern auf, beispielsweise durch eine chronische Mittelohrentzündung mit eingeschränkter Hörfähigkeit. Auch Erwachsene können betroffen sein, meist durch Erkrankungen wie z.B. Schlaganfall, Multiple Sklerose, Parkinson und einige andere.

    Diagnostik
    Zunächst muss eine Untersuchung von Stimm- und Sprachstörungen durch eine genaue Analyse der sprachlichen Fähigkeiten sowie des Stimmklangs erfolgen. Durch eine Videostroboskopie wird der Stimmapparat und die Schwingungsfähigkeit der Stimmlippen technisch untersucht.

    Therapie
    Einerseits gibt es je nach Ursache die Möglichkeit einer konservativen Therapie, wie beispielsweise durch Stimmhygiene, Verordnung einer logopädischen Therapie oder gegebenenfalls durch einen gezielten Einsatz von speziellen Medikamenten.

    Andererseits können operative Maßnahmen erforderlich sein, z.B. eine mikrochirurgische Abtragung von Polypen, Ödemen oder die Anlage eines sogenannten Paukenröhrchens. Je nach Operation kann diese ambulant oder stationär durchgeführt werden.

Prozeduren

  • Ambulante Eingriffe/Operationen

    Bei ambulanten Eingriffen handelt es sich um chirurgische Leistungen, die ohne eine anschließende Übernachtung in einem Krankenhaus (Hospitalisation) durchgeführt werden. Ziel dabei ist es, vollstationäre Krankenhausbehandlungen zu vermeiden und so eine patientengerechtere und wirtschaftlichere Versorgung zu gewährleisten.
    Dies ist ein minimal invasives, ambulantes Verfahren, welches bei Behinderung der Atmung durch die Nasenmuscheln angewendet wird.

    Durch gezielte Punktionen des Nasenmuschelgewebes mit einem speziellen Applikator werden Teile des Gewebes koaguliert, so dass sich nach 2-3 Anwendungen Vernarbungen bilden und die Nasenmuscheln schrumpfen. Dabei kommt es zu keiner Schleimhautschädigung, denn das Radiofrequenzgerät gibt ein Signal, sobald eine ausreichende Behandlung erfolgt ist. Oft kann durch dieses Verfahren eine risikoreichere und aufwändige OP vermieden werden.

  • Parazentese/Paukendrainage

    Hierbei handelt es sich um eine kleine Operation des Trommelfells zur Wiederherstellung der Mittelohrbelüftung, z.B. bei verstopfter Ohrtrompete. Dabei wird ein kleiner Schnitt in das Trommelfell gesetzt, in manchen Fällen mit Einlage eines kleinen Paukenröhrchen. Dieses Röhrchen fällt meist nach einiger Zeit von selbst raus und der Schnitt heilt problemlos aus.

  • Entfernung von Hautveränderungen
  • Besenreisern
  • überschüssigen Fettpolstern und kleinen Tumoren siehe Ästhetische Behandlungen.
  • Verödung bei Nasenbluten.